SGM Ellhofen/Röthenbach – SV Gebrazhofen

SGM Ellhofen/Röthenbach I  – SV Gebrazhofen I    2:2  (2:1)

Wie befürchtet taten sich die Gebrazhofer gegen den Vorletzten der Tabelle schwer. Die Einheimischen erwischten einen guten Start und gingen betreits nach zehn Minuten in Führung. Die SVG-ler konnten jedoch bald darauf den Ausgleichstreffer durch Torjäger Martin Riedle erzielen, der nach einer Hereingabe von Raphael Ajayi aus der Drehung dem Keeper keine Abwehrchance ließ. Im Gegenzug ging die SGM aber erneut in Führung. Nach einem unnötigen Foulspiel flanke ein SGM-Spieler direkt auf den Kopf seines Mitspielers, und der Ball prallte unhaltbar von der Querlatte zum 2:1 ins Tor. In der Folgezeit wurde die Partei vor allem von den Gastgebern etwas ruppiger geführt, und der Unparteiische mußte mehrmals die gelbe Kerte zücken. Wie so oft sah man deutlich, daß das Gebrazhofer Mittelfeld zu zweikampfschwach ist, um solche Situationen zu meistern. Die Folge waren viele unnötigen Ballverluste, durch welche die SVG-Abwehr einige Male in Bedrängnis kam. Die einzig wirklich gute Torchance hatte Thomas Schmid, dessen Weitschuß vom SGM-Keeper mit Mühe um den Pfosten gelenkt werden konnte.
In der zweiten Halbzeit konnten sich die Gebrazhofer steigern, hatten aber im Spielaufbau aufgrund des holprigen Spielfeldes einige Probleme. Gefährlich wurde es meist bei langen Bällen auf die SVG-Stürmer. Die SVG-ler kamen nun zu guten Chancen, wobei man bei einem Pfostentreffer Pech hatte. Allerdings passierten den Gebrazhofern nach wie vor arge „Stockfehler“, so daß man zweimal Glück hatte, daß die Gastgeber nicht auf 3:1 erhöhen konnten. In den letzten zwanzig Minuten machten die Gebrazhofer aber Druck und schnürten die SGM in der eigenen Hälfte ein. Man erspielte sich nun einige Möglichkeiten, war aber gegen die kampfstarken Gegenspieler oft zu unentschlossen. In den Schlußminuten gelang den Gebrazhofern dann doch noch der glückliche aber durchaus verdiente Ausgleich durch Martin Riedle. Als Fazit läßt sich sagen, daß die Gebrazhofer momentan nicht in der Lage sind, gegen defensiv eingestellte und kampfstarke Gegner eine spielerische Souveränität an den Tag zu legen, um solche Spiele gewinnen zu können.

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